Kampf gegen die Verbuschung der Wytweide Droit de Vauffelin

10.09.2019

Die Wytweide „Droit de Vauffelin“ in der Gemeinde Sauge BE ist einer der letzten Biodiversitäts-Hotspots im Berner Jura mit seltenen und bedrohten Arten Tieren und Pflanzen

Seit den 1950er Jahren verbuschen die Weiden immer mehr und verändert sich langsam zu einem Wald. Diese Verbuschung führt zum Verlust von ökologisch wertvollen Grünlandflächen und mit ihr zur Verdrängung von Blumen- und Tierarten. Davon betroffen sind auch seltene Arten wie der Kleine Moorbläuling (Phengaris alcon ssp. rebeli), die Aspisviper (Vipera aspis) oder der Kreuzenzian (Gentiana cruciata).

Das Umweltbüro Prona wurde von der ANF beauftragt, seine Erfahrung im Umwelt-management zu nutzen und eine Strategie zur Instandhaltung zu entwickeln. Mit dieser Strategie wird die Verbuschung der Wytweide Droit de Vauffelin ganzheitlich bekämpft und nicht wie bis anhin nur punktuell. In Zusammenarbeit mit Ökologen, die mit dem Standort bestens vertraut sind, wird diese Instandhaltungsstrategie in Form eines Bewirtschaftungsplans für den Zeitraum 2020-2025 definiert. Dieser Plan verfolgt das Ziel, bestimmte Bereiche der Wytweide Droit de Vauffelin wieder zu öffnen.

Das multidisziplinäre Team von Prona stellt seine Fähigkeiten in den Dienst von Behörden und Einzelpersonen bei ihren Bemühungen die natürliche Umwelt zu schützen. Unsere Kenntnisse in den Bereichen Biotopbewirtschaftung, Gewässerschutz, Land- oder Forstwirtschaft und Raumplanung erlauben uns, die Interessen der zahlreichen Akteure unter einen Hut zu bringen. Damit werden komplexe Projekte wie die Entbuschung der Wytweide Droit du Vauffelin erfolgreich durchgeführt.

Verbuschung der Weide
Im Sommer 2019 durchgeführte Entbuschung
Beweidung durch die Stiefelgeiss als Massnahme gegen die Verbuschung
Kreuzenzian (Gentiana cruciata) mit Eiern des Kleinen Moorbläulings (Phengaris rebeli)
Verbuschungsbereiche und Entbuschungsarbeiten
Geschäftsbereiche 
Natur und Landschaft