Wohltuendes Gemeinschaftsgefühl dank virtuellem Austausch

03.02.2021

Homeoffice bietet erwiesenermassen gewisse Vorteile, indem beispielsweise der Arbeitstag flexibler gestaltet werden kann. Gut tut uns die Stressreduktion durch konzentriertes Arbeiten in Ruhe. Wir sparen Zeit und Kosten, weil unser Arbeitsweg wegfällt. Allerdings sind wir auch in unserer Selbstdisziplin gefordert, um die Arbeit und unsere Freizeitaktivitäten zu trennen und fokussiert zu bleiben. Nur so gelingt es uns, das Arbeiten zu Hause erfreulich und nicht erschöpfender als am Arbeitsplatz zu gestalten. Dieses Selbstmanagement und auch das Alleinsein oder der mangelnde Austausch mit Kolleginnen und Kollegen fällt nicht allen Mitarbeitenden gleich leicht. Einige leben allein und können sich dafür gut auf die Arbeit fokussieren – andere leben in Gemeinschaft und werden aber manchmal durch Familienmitglieder von der Arbeit abgelenkt.

Wir bei Prona AG möchten in dieser Zeit ein kleines Fenster der Begegnung offen halten, um uns kollegial und fachlich auszutauschen und das Gemeinschaftsgefühl anzuregen. Dafür eröffnen wir an jedem Arbeitstag um 10.00 Uhr den virtuellen Pausenraum. Dieses Zusammenkommen kann mithelfen, den psychischen Belastungen, die das Arbeiten daheim begünstigen kann, entgegenzuwirken. Doch virtuell bleibt virtuell und ein Gespräch am Bildschirm ersetzt die physische Begegnung nicht vollständig. Wir haben nachgefragt: viele unserer Mitarbeitenden schätzen den Austausch im virtuellen Pausenraum als gutes Mittel, sich zu unterhalten, gemeinsam Lösungen zu finden oder einfach nur einen Schwatz zu halten. So eine Pause hilft, sich im Homeoffice nicht allein zu fühlen und der Draht zueinander wird leichter aufrechterhalten. Auf positive Weise wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Nachfolgend ein paar Stimmen von unseren Mitarbeitenden zu unserem virtuellen Pausenraum:

"Die virtuellen Pausen sind speziell für mich als neue Mitarbeiterin sehr wertvoll! So können wir uns, trotz Homeoffice, ein bisschen besser kennenlernen, uns über die täglichen Herausforderungen austauschen und uns gegenseitig motivieren." Claudia Morel-Baumann

"Très bonne initiative." André Saucy

"Vor der Kamera sein Znüni zu essen ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Im Digitalen gilt auch «nur eine Person redet», ansonsten verstehen es die anderen nicht. Am Bildschirm können gleich Bilder oder Wanderrouten vom Wochenende geteilt werden. Der digitale Znüni-Austausch ist einfach anders, weder besser noch schlechter." Luca Schuppisser

"J'ai trouvé cela agréable. Bien entendu, le fait de ne pas pouvoir discuter avec « plusieurs personnes en même temps » (en raison de la technologie) ne remplace pas 1 zu 1 la pause au bureau. Mais il s’agit d’une bonne idée à continuer. Comme éléments positifs je résumerai ainsi : Voir les collègues virtuellement nous rappelle que nous ne sommes pas seul au travail. Pouvoir discuter en « small talk » permet de maintenir un lien social important (en particulier pour ceux qui n’ont pas de famille à la maison). Maintien de la connexion entre le monde réel et virtuel et d’un rythme normal (horaire de la pause, habitudes avec café etc…)." Vincent Tissot-Dupont

"Ich finde die Idee gut. Vor allem, um das Gemeinschaftsgefühl aufrecht zu halten. Da wir zu Hause zu zweit im Homeoffice sind, nehme ich mir die Pause aber lieber mit meinem Mitbewohner face to face. Schön ist auch der Austausch der virtuellen Pause mit einer einzelnen Person vom Büro über MS Teams." Luca Zambrino

Wir machen gute Erfahrungen, nebst den üblichen virtuellen Sitzungen, die tägliche virtuelle Pausenzeit während der Homeoffice-Pflicht bewusst für private Begegnungen zu nutzen. Genau wie bei der Kaffeepause im Büro berichten wir einander von unseren Erlebnissen in der Freizeit und sprechen über Erfahrungen im Homeoffice. Wir können Ihnen eine virtuelle Pause am Bildschirm deshalb wärmstens empfehlen. Was tun Sie in Ihrer Firma, um das Gemeinschaftsgefühl zu pflegen? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen an biel-bienne@prona.ch. Wir sind neugierig und gespannt.

Quelle Bild: Chris Montgomery/Unsplash
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